Zivilgesellschaftliches Engagement schafft auch in der derzeitigen Situation unter den Herausforderungen von SARS-CoV-2 gesellschaftlichen Zusammenhalt. Einen wichtigen Part spielt hier der Dreiklang aus Stadtteilzentren, Selbsthilfekontaktstellen und Freiwilligenagenturen, er bildet eine gemeinsame berlinweite, tragfähige soziale Infrastruktur, die in Krisen flexibel und erfolgreich funktioniert.

Angesichts der Herausforderungen haben sie dieses beeindruckend unter Beweis gestellt und schnell alternative Angebotsmöglichkeiten geschaffen sowie gemeinsam neue Anlaufstellen für freiwilliges Engagement rund um Corona gebildet.

Mitarbeiterin der "Hilf-Jetzt Hotline"
Mitarbeiterin der “Hilf-Jetzt”Hotline

Der Paritätische Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V., der Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V. (VskA), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) und der Verein zur Förderung von Selbsthilfe-Kontaktstellen e. V. (Selko)  fordern mit einem Positionspapier die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung auf, diese wichtigen sozialen Infrastruktur nachhaltig zu stärken. Denn nur eine dauerhafte Investition in diese systemrelevanten Organisationen schafft die Basis für eine starke wirksame Kooperation der Akteure gerade in Krisenzeiten!

In Berlin-Mitte wird eine bezirkliche Stelle von der Nachbarschaftsetage des Stadtteilzentrums Fabrik Osloer Straße e.V. und der FreiwilligenAgentur Mitte betrieben. Dort haben sich im Zuge der Covid-19 Krise über 600 Helfer*innen registriert.

Mehr Infos dazu finden Sie hier auf der Seite der “Hilf-Jetzt” Hotline.

Das komplette Positionspapier finden Sie hier:

Freiwilligenagenturen, Stadtteilzentren und Selbsthilfekontaktstellen sind systemrelevante soziale Infrastrukturen in Berlin!